


freie Journalistin und Autorin in Berlin
In Berliner U-Bahnhöfen, an Litfaßsäulen und Bushaltestellen sind zur Zeit großformatige Porträtaufnahmen von Frauen plakatiert, sogar an der Fassade des ehemaligen Bendlerblocks in der Stauffenbergstraße, wo die Gedenkstätte Deutscher Widerstand beheimatet ist: Frauen, die Widerstand gegen das Naziregime geleistet haben. Sie wurden bisher viel zu wenig bekannt und gewürdigt. Das fand 2019 auch der Bundestag und finanzierte seit 2020 dieses Projekt. Mehr als 5.000 Frauen hat das Forscherinnenteam inzwischen ermittelt, etwa 600 wurden wegen ihrer Taten zu Haftstrafen verurteilt, etwa 300 hingerichtet. Die Ausstellung stellt 32 von ihnen vor und beleuchtet ihre Herkunft aus verschiedenen Milieus.
Meine Besprechung der Ausstellung „Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus“ in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand Berlin.
Meine Besprechung der aktuellen Ausstellung „Sex. Jüdische Positionen“ im Jüdischen Museum Berlin.

Die Regierung lässt sie machen. Eine Sonderschau in der Berliner Topographie des Terrors thematisiert die Gewaltgeschichte der frühen Weimarer Republik. Bis 1. September 2024

Wunden des Kolonialismus: Zwei Installationen des französisch-algerischen Künstlers Kader Attia in der Berlinischen Galerie
noch bis zum 19.August 2024



Das Berliner Bröhan-Museum deckt verborgene Details in den Bildern des sozialkritischen Realisten Hans Baluschek auf
bis zum 1. September 2024

Experimentelles Formen: Die Berlinische
Galerie zeigt Hans Uhlmann als
prägenden Künstler der westdeutschen
Nachkriegsmoderne.
in der Berlinischen Galerie noch bis zum 13. Mai 2024


Pinsel und Schere: Das Kleine Grosz-Museum Berlin zeigt in einer vierten Sonderausstellung »Die Collagen« von George Grosz
bis zum 3. Juni 2024

Der große George Grosz hat auch kleine Sachen gemacht, z. B. spöttisch-liebevoll collagierte Postkarten, die er an seine Freunde und Verwandten schickte. »ME BRUMMT ZE HEAD«, schrieb er 1957 selbstkritisch an seinen Schwager, im selben Jahr deutlicher: »ICH BIN STINKBESOFFEN.« Aus diesem Jahr stammt auch sein letztes, traurig-sarkastisches Selbstporträt als »Clown von New York«.
bis 10. März 2024

Die Ausstellung in der Berliner Topographie des Terrors – zuerst im Oktober 2022 im Rigaer Okkupationsmuseum zu sehen – zeigt jetzt Riga, ehemals Zentrum jüdischen Lebens im Baltikum, als einen der zentralen Orte der Vernichtung in Osteuropa. Viele Fotos, Zitate aus Briefen und persönlichen Berichten legen Zeugnis ab von diesen Verbrechen und ihren Folgen nach 1945.