Die Regierung lässt sie machen. Eine Sonderschau in der Berliner Topographie des Terrors thematisiert die Gewaltgeschichte der frühen Weimarer Republik. Bis 1. September 2024


freie Journalistin und Autorin in Berlin
Die Regierung lässt sie machen. Eine Sonderschau in der Berliner Topographie des Terrors thematisiert die Gewaltgeschichte der frühen Weimarer Republik. Bis 1. September 2024

James Baldwin zum 100.: Ein biographischer Essay porträtiert den US-Schriftsteller als Zeugen des 20. Jahrhunderts.
Wunden des Kolonialismus: Zwei Installationen des französisch-algerischen Künstlers Kader Attia in der Berlinischen Galerie
noch bis zum 19.August 2024



Die Notizbücher Erich Mühsams geben Einblick in seine politischen und privaten Aktivitäten von 1926 bis 1933

Das Berliner Bröhan-Museum deckt verborgene Details in den Bildern des sozialkritischen Realisten Hans Baluschek auf
bis zum 1. September 2024

Experimentelles Formen: Die Berlinische
Galerie zeigt Hans Uhlmann als
prägenden Künstler der westdeutschen
Nachkriegsmoderne.
in der Berlinischen Galerie noch bis zum 13. Mai 2024


Christian Weise inszeniert eine Revue nach Heinrich Manns Roman »Der Untertan« am Gorki-Theater Berlin
am 27. April 2024, 16.Mai 2024, 24.Mai 2024

Pinsel und Schere: Das Kleine Grosz-Museum Berlin zeigt in einer vierten Sonderausstellung »Die Collagen« von George Grosz
bis zum 3. Juni 2024

Der große George Grosz hat auch kleine Sachen gemacht, z. B. spöttisch-liebevoll collagierte Postkarten, die er an seine Freunde und Verwandten schickte. »ME BRUMMT ZE HEAD«, schrieb er 1957 selbstkritisch an seinen Schwager, im selben Jahr deutlicher: »ICH BIN STINKBESOFFEN.« Aus diesem Jahr stammt auch sein letztes, traurig-sarkastisches Selbstporträt als »Clown von New York«.

Neue Perspektiven auf Anna Seghers versprach eine Veranstaltung Ende Februar im imposant-modernen mexikanischen Botschaftsgebäude in Berlin-Tiergarten, mit dem »Mexiko seine einzigartige Stellung in Lateinamerika auch architektonisch zum Ausdruck« bringe, wie der Moderator Peter B. Schumann gleich zu Beginn sagte.
im Gorki Studio Я
am 8. Februar 2024, 17.März 2024, 30.März 2024
Es geht um den vergessenen »wilden Streik« der Arbeitsmigrantinnen 1973 in Neuss beim Autozulieferer Pierburg. Es geht um die vergessene Geschichte migrantischer Frauen in der Bundesrepublik überhaupt, die kaum vorkommen in der Erzählung über »Gastarbeiter« und auch nicht in der über Frauenemanzipation. Die Vorlage für die Inszenierung der Regisseurin Emel Aydoğdu bildet der Roman »Die Optimistinnen« von Gün Tank, die damit auch dem Klischee widersprechen möchte, dass diese Frauen »unterdrückt«, »schwach« oder »unselbstständig« gewesen seien.

