»Asoziale« und »Berufsverbrecher«: Ein Sammelband über die »verleugneten Opfern« der Nazis vor und nach 1945.


freie Journalistin und Autorin in Berlin
»Asoziale« und »Berufsverbrecher«: Ein Sammelband über die »verleugneten Opfern« der Nazis vor und nach 1945.

Dunkel, Nebel, Winter, ein Zug fährt kreischend ein. Detlev Zander wartet auf dem Bahnsteig. »Manchmal hab’ ich mich gefragt, wie ich das überlebt hab’. Dass ich heute wirklich offen reflektiert darüber sprechen kann.« Er ist viel unterwegs, ist Sprecher des Beteiligtenforums für die Betroffenen von sexuellem Missbrauch der Evangelischen Kirche Deutschlands.
Ein Dokumentarfilm über einen der größten Missbrauchsskandale der Evangelischen Kirche in Deutschland. Regie: Julia Charakter. Deutschland 2023.
In Berliner U-Bahnhöfen, an Litfaßsäulen und Bushaltestellen sind zur Zeit großformatige Porträtaufnahmen von Frauen plakatiert, sogar an der Fassade des ehemaligen Bendlerblocks in der Stauffenbergstraße, wo die Gedenkstätte Deutscher Widerstand beheimatet ist: Frauen, die Widerstand gegen das Naziregime geleistet haben. Sie wurden bisher viel zu wenig bekannt und gewürdigt. Das fand 2019 auch der Bundestag und finanzierte seit 2020 dieses Projekt. Mehr als 5.000 Frauen hat das Forscherinnenteam inzwischen ermittelt, etwa 600 wurden wegen ihrer Taten zu Haftstrafen verurteilt, etwa 300 hingerichtet. Die Ausstellung stellt 32 von ihnen vor und beleuchtet ihre Herkunft aus verschiedenen Milieus.
Meine Besprechung der Ausstellung „Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus“ in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand Berlin.
Meine Besprechung der aktuellen Ausstellung „Sex. Jüdische Positionen“ im Jüdischen Museum Berlin.

Die Regierung lässt sie machen. Eine Sonderschau in der Berliner Topographie des Terrors thematisiert die Gewaltgeschichte der frühen Weimarer Republik. Bis 1. September 2024

James Baldwin zum 100.: Ein biographischer Essay porträtiert den US-Schriftsteller als Zeugen des 20. Jahrhunderts.
Wunden des Kolonialismus: Zwei Installationen des französisch-algerischen Künstlers Kader Attia in der Berlinischen Galerie
noch bis zum 19.August 2024



Die Notizbücher Erich Mühsams geben Einblick in seine politischen und privaten Aktivitäten von 1926 bis 1933
