Der Untertan

Rülpsen, Randale, Radau

Christian Weise inszeniert eine Revue nach Heinrich Manns Roman »Der Untertan« am Gorki-Theater Berlin

am 27. April 2024, 16.Mai 2024, 24.Mai 2024

Böse Augen

Pinsel und Schere: Das Kleine Grosz-Museum Berlin zeigt in einer vierten Sonderausstellung »Die Collagen« von George Grosz

bis zum 3. Juni 2024

Der große George Grosz hat auch kleine Sachen gemacht, z. B. spöttisch-liebevoll collagierte Postkarten, die er an seine Freunde und Verwandten schickte. »ME BRUMMT ZE HEAD«, schrieb er 1957 selbstkritisch an seinen Schwager, im selben Jahr deutlicher: »ICH BIN STINKBESOFFEN.« Aus diesem Jahr stammt auch sein letztes, traurig-sarkastisches Selbstporträt als »Clown von New York«.

Die Optimistinnen

im Gorki Studio Я

am 8. Februar 2024, 17.März 2024, 30.März 2024

Es geht um den vergessenen »wilden Streik« der Arbeitsmigrantinnen 1973 in Neuss beim Autozulieferer Pierburg. Es geht um die vergessene Geschichte migrantischer Frauen in der Bundesrepublik überhaupt, die kaum vorkommen in der Erzählung über »Gastarbeiter« und auch nicht in der über Frauenemanzipation. Die Vorlage für die Inszenierung der Regisseurin Emel Aydoğdu bildet der Roman »Die Optimistinnen« von Gün Tank, die damit auch dem Klischee widersprechen möchte, dass diese Frauen »unterdrückt«, »schwach« oder »unselbstständig« gewesen seien.

»Der Tod ist ständig unter uns«

bis 10. März 2024

Die Ausstellung in der Berliner Topographie des Terrors – zuerst im Oktober 2022 im Rigaer Okkupationsmuseum zu sehen – zeigt jetzt Riga, ehemals Zentrum jüdischen Lebens im Baltikum, als einen der zentralen Orte der Vernichtung in Osteuropa. Viele Fotos, Zitate aus Briefen und persönlichen Berichten legen Zeugnis ab von diesen Verbrechen und ihren Folgen nach 1945.

„Der Tod ist ständig unter uns“