James Baldwin zum 100.: Ein biographischer Essay porträtiert den US-Schriftsteller als Zeugen des 20. Jahrhunderts.
Ästhetik des Fragments
Wunden des Kolonialismus: Zwei Installationen des französisch-algerischen Künstlers Kader Attia in der Berlinischen Galerie
noch bis zum 19.August 2024



In der Stunde der Gefahr
Die Notizbücher Erich Mühsams geben Einblick in seine politischen und privaten Aktivitäten von 1926 bis 1933

Geheimcodes. Hans Baluscheks Malerei neu lesen
Hexenzirkel beim Kaffee
Das Berliner Bröhan-Museum deckt verborgene Details in den Bildern des sozialkritischen Realisten Hans Baluschek auf
bis zum 1. September 2024

Leicht und frei
Experimentelles Formen: Die Berlinische
Galerie zeigt Hans Uhlmann als
prägenden Künstler der westdeutschen
Nachkriegsmoderne.
in der Berlinischen Galerie noch bis zum 13. Mai 2024


Der Untertan
Rülpsen, Randale, Radau
Christian Weise inszeniert eine Revue nach Heinrich Manns Roman »Der Untertan« am Gorki-Theater Berlin
am 27. April 2024, 16.Mai 2024, 24.Mai 2024

Böse Augen
Pinsel und Schere: Das Kleine Grosz-Museum Berlin zeigt in einer vierten Sonderausstellung »Die Collagen« von George Grosz
bis zum 3. Juni 2024

Der große George Grosz hat auch kleine Sachen gemacht, z. B. spöttisch-liebevoll collagierte Postkarten, die er an seine Freunde und Verwandten schickte. »ME BRUMMT ZE HEAD«, schrieb er 1957 selbstkritisch an seinen Schwager, im selben Jahr deutlicher: »ICH BIN STINKBESOFFEN.« Aus diesem Jahr stammt auch sein letztes, traurig-sarkastisches Selbstporträt als »Clown von New York«.
Ein Abend in der mexikanischen Botschaft über das Exilwerk von Anna Seghers

Neue Perspektiven auf Anna Seghers versprach eine Veranstaltung Ende Februar im imposant-modernen mexikanischen Botschaftsgebäude in Berlin-Tiergarten, mit dem »Mexiko seine einzigartige Stellung in Lateinamerika auch architektonisch zum Ausdruck« bringe, wie der Moderator Peter B. Schumann gleich zu Beginn sagte.
Die Optimistinnen
im Gorki Studio Я
am 8. Februar 2024, 17.März 2024, 30.März 2024
Es geht um den vergessenen »wilden Streik« der Arbeitsmigrantinnen 1973 in Neuss beim Autozulieferer Pierburg. Es geht um die vergessene Geschichte migrantischer Frauen in der Bundesrepublik überhaupt, die kaum vorkommen in der Erzählung über »Gastarbeiter« und auch nicht in der über Frauenemanzipation. Die Vorlage für die Inszenierung der Regisseurin Emel Aydoğdu bildet der Roman »Die Optimistinnen« von Gün Tank, die damit auch dem Klischee widersprechen möchte, dass diese Frauen »unterdrückt«, »schwach« oder »unselbstständig« gewesen seien.


»Der Tod ist ständig unter uns«
bis 10. März 2024

Die Ausstellung in der Berliner Topographie des Terrors – zuerst im Oktober 2022 im Rigaer Okkupationsmuseum zu sehen – zeigt jetzt Riga, ehemals Zentrum jüdischen Lebens im Baltikum, als einen der zentralen Orte der Vernichtung in Osteuropa. Viele Fotos, Zitate aus Briefen und persönlichen Berichten legen Zeugnis ab von diesen Verbrechen und ihren Folgen nach 1945.
